Ein Country-Wochenende in der Eifel

Sa., 02.08.2008

Im Wild Horses Saloon in Altenahr ist an diesem Wochenende das Country-Sommerfest angesagt. Wir, das sind Ylvie, der Wikinger und ich wollten uns dort mit Borkenkäfer treffen. Joshua Carson sollte ab 15:00 Uhr spielen. Wegen der Parkplatzprobleme sind wir kurz nach 15:00 Uhr da... Nach dem wir ein paar Worte mit den uns bekannten Stammkunden gewechselt hatten kam uns auch schon Borki strahlend entgegen. Obwohl die Veranstaltung richtig gut besucht war bekamen wir schnell einen Tisch für uns. Auf beiden Tanzflächen (überdachte Terrasse und Zelt) legten die Linedancer eine heiße Sohle aufs Parkett.
Mit super Musik von Joshua Carson verging die Zeit bis nach 18:00 Uhr wie im Fluge.
Irgendwann schaute auch unser Wolfvan bei uns vorbei uns.
Dann begann das große Warten.. die nächste Band hatte sich in Staus festgefahren und kam mit Verspätung. Nach Aufbau und Soundcheck startete das Programm mit 1½ stündiger Verspätung gegen 20:30 Uhr. Den Namen der Band habe ich leider vergessen aber es ist vielleicht auch besser so. Vermutlich würden die gar nicht so schlecht spielen aber sie hatten die Anlage trotz 45-minütigem Sondcheck nicht auf die Reihe bekommen. Es waren nur laute jaulende E-Gitarren zu hören und ein wenig Schlagzeug, alles andere, Gesang, Geigen etc. konnte man nur visuell wahrnehmen.
Da man sich dabei auch nicht unterhalten konnte, haben wir beschlossen, nach dem 3. Song heim zu fahren. Von Wolfvan habe ich später erfahren, dass der Sound den ganzen Abend nicht geändert wurde.

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So., 03.08.2008

Wir hatten uns schon gewundert warum das Konzert der Bellamy Brothers von Euskirchen nach Weilerswist/Lommersum in die Lubbock Town verlegt wurde.
Am Eingang gab es für uns die über Internet bestellten Karten. Wegen eines kurzen Regenschauers waren die Tische in der Mitte der Main Street (Lubbock Town besteht aus 1 Straße und 1 Kreuzung (Eingang)) nicht besetzt. Der Regen hörte gleich wieder auf und wir saßen in vorderster Front. Vor uns nur noch die provisorische Tanzfläche.
Die Vorgruppe, "Silverwood" war schon beim Soundcheck als wir, Wikinger, Ylvie und ich, ankamen. Im Programm stand Silverwood spielt vor den Bellamies und bestreitet die anschließende Country-Party.
Mit ca. ½ Stunde Verspätung gings los. Miruna und ihre 5 Jungs ließen ein klangliches Feuerwerk auf uns herab regnen. Die Stimmung war großartig und die Musiker ließen immer wieder ihre musikalische Klasse bei Eigenkompositionen und Cover-Versionen aufblitzen. Da die Bellamies pünktlich starten wollten viel der Auftritt von Silverwood leider relativ kurz aus. Zum Abschluss gab von den 5 noch einen Song acapella. Ein 5-stimmiger Ohrenschmaus vom feinsten. Da merkte man so richtig was die könnten wenn sie wollten. Nach der Zugabe packten sie ihre Koffer und waren entgegen der Ankündigung im Programm weg.

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Während des Umbaus für die Bellamy Brothers dachte ich würden noch Besucher in Lubbock Town eintreffen, aber wider erwarten blieb es sehr übersichtlich. Nach meiner Schätzung waren keine 300 Leute im Zuschauer-Bereich. Ich hatte mich auf gut 1500 Menschen eingestellt, doch mir sollte es recht sein, so musste ich nicht das Gedränge und Geschiebe der erwarteten Menschenmassen ertragen.
Die Bellamies starteten pünktlich um 17:30 Uhr. Mit einem Lächeln starteten sie ihr Programm. Es war eine ausgezeichnete Mischung aus ihren eigenen Oldies, neueren Songs und Cover-Versionen. Easy-Listening-Music vom feinsten. Ihre alten Surf-Songs haben sie mit Steel-Guitar wunderbar in Richtung Country-Music getrimmt. War echt schön anzuhören. Um 19:05 kam der letzte Song und dann die obligate Zugabe. Um 19:15 Uhr waren die Bellamy Brothers und ihre Musiker von der Bühne.

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Alles in allem war es ein wunderschönes Country-Music erfülltes Wochenende. Es gab musikalische Höhen und Tiefen aber die Höhen überwogen bei weitem. Der Sonntag Nachmittag in Lubbock Town war mit Sicherheit seinen Eintritt wert. Ich denke ich, kann auch für Ylvie und den Wikinger sprechen, wenn ich sage: "Wir sind froh solche Musik-Größen wie die Bellamy Brothers 1x live auf der Bühne gesehen zu haben."

Grüße aus München vom Stierwascher