Bericht vom 18. Country und Trucker Festival in Friedersdorf

Seit einigen Jahren sind wir mal wieder zu dem mittlerweile legendären Country- und Truckerfest Friedersdorf gefahren. Dieses Fest ist es wert, dass ich mal wieder einen kleinen Bericht schreibe. Positiv ist vorab anzumerken, dass der Weg zum Festival vorbildlich ausgeschildert ist, so dass man es absolut nicht verfehlen kann. Einen extra für das Festival eingerichteten Parkplatz gab es, der gerade einmal einen Euro kostete. Dieser Euro ging an die Jugendfeuerwehr, was man gerne dann auch zahlt. Es gab für Schwerbeschädigte ebenfalls einen Parkplatz direkt am Festplatz, was sicherlich für die Gehbehinderten eine ganz tolle Sache vom Veranstalter ist. Der Eintrittspreis von 12,00 € ist für das, was an Musik und Attraktion geboten worden ist, sehr angemessen. Auch wenn einige Stimmen, die wir hörten, der Meinung waren, es ist zu teuer, was ich allerdings nicht verstehen kann. Auf dem Programm standen heute Claudy Blue Sky, NightHawk und The Lenne Rockers sowie diverse Showeinlagen. Dazu aber später mehr.
Wir haben noch die letzten Töne von Claudy Blue Sky gehört und waren wieder begeistert, von der Power der beiden Ladys. Sie überzeugten nicht nur durch ihren perfekten Gesang, sondern auch durch Entertainment und das Fingerspitzengefühl auf das Publikum einzugehen. Es war toll! Nach dem Auftritt stand die Band NightHawk auf dem Programm. Eine herzhafte Begrüßung und schon ging es los mit dem Aufbau. In der Pause sorgte Tfd Sabine für die Musik mit einer sehr guten Auswahl an Songs aus der Konserve, untermalt mit einer hervorragenden Moderation, die man leider heutzutage kaum noch auf den Veranstaltungen erlebt. Super Bine, mach' weiter so! Die Tontechnik brauchte etwas länger für den Soundcheck, so dass Nighthawk mit Verspätung angefangen hat. Nighthawk ist eine Band aus dem Saarland, welche aus der Countryszene absolut nicht mehr wegzudenken ist. Mit James (aus den USA) an der Front hat die Band wieder einen sagenhaften Sänger. Die Band stellte eigene Songs, aber auch Coversongs in ihrer humorvollen und überzeugenden Art und Weise vor. Sie wissen, wie sie das Publikum in ihren Bannen ziehen können, auch wenn es an diesem Abend leider sehr schwer war. Denn das Publikum tat sich sehr schwer, dies zu honorieren. Wir hörten Stimmen wie "es ist zu rockig" oder "wir kennen die Songs nicht" oder "man kann gar nicht tanzen". Hey Leute, das ist Countrymusic, so wie es sich gehört... man muss nicht immer nach jedem Song einen Linedance machen können, man kann tatsächlich auch einfach mal hinhören oder auch so Spaß an der Musik haben. Wir und auch Gott sei Dank einige andere fanden die Band wieder super und sind froh, dass es endlich mal einen Veranstalter in Berlin/Brandenburg gibt, der diese Band zu uns holt. Danke! Es war für uns ein perfekter Auftritt und wir freuen uns auf die Countrynale, wenn wir Nighthawk wieder live erleben können. Ebenfalls freuen wir uns auf die neue CD, die (so wie es geplant ist) im November erscheinen soll. Danach folgte die Band Lennerockers, zu denen man wirklich nicht mehr viel schreiben muss. Schade, dass die Band in dieser Formation ihre Abschlusskonzerte dieses Jahr gibt. Sie waren wieder voller Elan und haben dem interessierten Publikum die Rockabilly Music näher gebracht. Alles in allem waren die Konzerte ein Ohrenschmaus. In den Pausen gab es neben der Musik noch zwei mal eine Modenschau, welche von meinem Kollegen DJ Tex Labrenz in seiner gewohnten humorvollen Art moderiert wurden. Ebenfalls gab es eine Tanzschoweinlage, Truckblasen und vieles mehr. Für mich persönlich hätte allerdings auch eine Modenschau gereicht und diese vielleicht auch ein wenig kürzer gehalten. Aber das ist eine persönliche Meinung von mir, die sicherlich nicht jeder teilen wird. Das Countryfest in allem ist wieder einmal mit viel Herzblut hergerichtet worden. So gibt es extra für Hunde einen Ort, wo sie was trinken können. Ferner gab es viel für Kinder und natürlich Stände, wo man sich neu einkleiden konnte. Was ich besonders hervorheben möchte, ist das Angebot an Essensständen. Hier gab es nicht den üblichen "Einheitsbrei", sondern sehr viel abwechslungsreiches Essen. So war für jeden etwas dabei. Es waren einige Trucks vor Ort, die zu einer bestimmten Zeit diese ordentlich erklingen lassen durften. Ferner konnte man mit einem Kran sich das ganze Fest von oben anschauen. Alles in allem ein rundum tolles Fest. Wir danken dem Veranstalter, dass er das allen Countryfans ermöglicht.


erstellt am 18.07.2016 von Wlckchen
 
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