Johnny Cash at Folsom Prison

WDR (ARD TV) Programm Info Redaktion: Susanne Spröer, WDR Johnny Cash at Folsom Prison Ein Film von Bestor Cram und Michael Streissguth Am 13. Januar 1968 tritt die Johnny-Cash-Show an einem außergewöhnlichen Konzertort auf: in der Kantine des kalifornischen Hochsicherheitsgefängnisses 'Folsom State Prison', einer der härtesten Haftanstalten der USA. Die Musiker, unter ihnen auch Cashs zukünftige Frau June Carter, werden gewarnt: Sollte es zu einem Aufstand kommen, würde man von der Waffe Gebrauch machen und auf die Musiker keine Rücksicht nehmen. Doch es bleibt friedlich - und das Konzert wird ein Meilenstein der Musikgeschichte. Der Film verwebt den legendären Auftritt und die Biographie des Musikers mit dem Schicksal zweier Häftlinge, deren Leben vom Tag des Konzertes an eine entscheidende Wendung nimmt: Zwei Geschichten, von denen nur eine ein Happy End haben wird. Für Johnny Cash selbst, dessen Karriere nach Drogenexzessen beinahe schon beendet schien, bedeutet der Auftritt das musikalische Comeback: Der Mitschnitt 'Johnny Cash at Folsom Prison' wird eines der erfolgreichsten Alben der Popmusik. Ob wohl es von dem Auftritt keine Filmaufnahmen gibt, montieren die Regisseure Tonaufnahmen, Interviews und beeindruckende Animationen so geschickt, dass man glaubt, das Konzert miterlebt zu haben. Ein besonderes Highlight der Dokumentation: Die deutsche Country-Legende Gunter Gabriel leiht Johnny Cash seine unverwechselbare Stimme - eine TV-Premiere. Gunter Gabriel war mit Cash befreundet und hat viele Cash-Songs ins Deutsche übertragen - für seine Fans ist Gunter Gabriel ohnehin der 'deutsche Johnny Cash'. 'Johnny Cash at Folsom Prison' ist nicht nur ein Film über einen Musiker und seine Musik, sondern zeigt emotional packend auch ein spannendes Kapitel amerikanischer Sozialgeschichte.

erstellt am 25.07.2010 von Wölckchen
 
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